Freundschaft ohne Grenzen

erschienen im Active Beauty (Sommer 2015)

Man fährt weg. Trifft Menschen. Lernt sie vielleicht sogar kennen. Und dann werden sie zu Urlaubserinnerungen. Sie können aber auch zu Freunden werden. Wer das will, sollte nicht in Hotels übernachten. Man nennt es soziales Reisen.

 

Die Wände bestehen aus kaminroten Backsteinen. In der Küche liegen ein paar Bagels, auf dem dunklen Holzboden zwei Gitarren. Sie gehören Teera, der hier in dieser Einzim- merwohnung in Brooklyn wohnt und Musik für Werbespots produziert. Auf seinem olivgrünen Sechzigerjahre-Sofa durfte ich übernachten. Kostenlos. Denn Teera und ich sind zwei von zehn Millionen Couchsurfern weltweit: Er war mein Gastgeber, ich seine Surferin. > mehr